Frank's Blog
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Die Kündigung

Ich fühle mich ungerecht behandelt und bin vollkommen am Boden. Mein Leben liegt momentan in Trümmern und ich denke wirklich darüber nach, was das alles noch für einen Sinn hat.
Aber von vorn...

Auf Arbeit gibt es seit ca. einem Jahr einen neuen Kollegen, mit dem ich nicht besonders gut auskomme. Er scheint mich zwar zu mögen, aber ich hasse alles an ihm! Seine schleimige Art, sein Auftreten und besonders die Tatsache, dass er seine Arbeiten schneller und effektiver erledigt als ich. Dafür bekam er vor einem Monat nun auch einen Gehaltsbonus vom Chef und wurde vor versammelter Mannschaft in höchsten Tönen gelobt. Ich wurde bei der Veranstaltung von meinem Chef nur mit abschätzigen Blicken bedacht, was meine Wut nur weiter schürte. Dieser miese Emporkömmling wagte es, mich in schlechtem Licht erscheinen zu lassen! Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen!
Mein Plan um es ihm heimzuzahlen war perfide und perfekt! Ich wusste, dass er bald Geburtstag hatte und wollte ihm zu diesem Zweck einen Kuchen backen. Allerdings sollte er meine Geheimzutat zu schmecken bekommen! Ein Bekannter von mir hat eine Pferdezucht und ich überredete ihn, mir etwas von dem Liebesnektar der gutbestückten Tiere zu überlassen. Für "wissenschaftliche Zwecke", wie ich ihn wissen ließ.
Nun aber musste ich den Göttertrank einer wichtigeren Bestimmung zuführen. Also fing ich an den Kuchen zu backen, benutzte statt Wasser den Lustsaft für den Teig und garnierte ihn schließlich noch mit ein paar Schokoperlen. Am nächsten Morgen betrat ich das Büro als Erster und stellte den Kuchen auf den Platz des Kollegen, zusammen mit einer Glückwunschkarte, die auf den Namen meines Chefs lautete.
Um es kurz zu machen: Die Kollegen, die von dem Kuchen gegessen hatten, mussten mit einer Magenverstimmung ins Krankenhaus und eine Probe, die von einem Experten untersucht wurde bestätigte tierisches Sperma als Grundzutat.
Einen Tag später wurde ich in das Büro meines Chefs zitiert. Ich wusste nicht was er von mir wollte, aber er kam direkt auf die Kuchenangelegenheit zu sprechen. Natürlich stritt ich jede Beteiligung ab, aber darauf war er vorbereitet. Er spielte seinen Trumpf aus: Auf der Rückseite der Glückwunschkarte prangte in großen Lettern mein Name! Ich hatte sie wohl schon einmal verwenden wollen, mich dann umentschieden und vergessen, dass ich den Namen schon draufgeschrieben hatte.
Das Ende vom Lied war, dass ich mit sofortiger Wirkung entlassen wurde. Nun sitze ich zuhause, trinke Bier und verstehe immer noch nicht, was ich falsch gemacht habe...
1.5.09 20:52


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